CLUBMOB.MÜNCHEN

FEIERN ALS GÄBE ES EIN MORGEN

Am 30. August haben wir uns im Harry Klein mit den Geschäftsführern und unseren Energieberatern zusammengetan, um unnötige Stromfresser zu enttarnen und das Energiesparpotenzial des Clubs zu ermitteln.

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Zuallerst muss man sagen: Das Harry Klein steht im Vergleich zu anderen Clubs schon recht gut da! Sowohl was Energieverbrauch, als auch den Schallschutz angeht. Das Harry Klein hat eine Bauweise, die sonst nirgendwo in München zu finden ist. Eine Raum-in-Raum-Konstruktion! Um die Anwohner vor Lärm zu schützen wurde ein fast freischwebender Raum in die alte Bausubstanz gebaut. Dieser steht nur auf schicken gelben Federn, die das Wummern des Basses wunderbar dämpfen. Nichts zu hören, aber sehenswert. Durch diese Konstruktion wird auch das Heizen überflüssig, denn im Harry Klein ist es tendenziell eher heiß als kalt. Nur die Frischluft im Winter muss aufgewärmt werden, bevor sie auf die Gäste trifft. Das erledigt eine Wärmerückgewinnungsanlage.

Den Großteil der Clubbeleuchtung machen schon klimafreundliche Lösungen aus. Für alle anderen Bereiche mit anderen Anforderungen wie Putzlichter, Fluchtwegbeleuchtung und den Bürolampen denkt das Harry Klein zur Zeit über ein neues Beleuchtungs-Konzept nach, um moderne LED-Technologien in den Club holen zu können.

Wie ihr seht, ist das Harry-Klein-Team schon mitten im Jungle der Energieeffizienzlösungen. Aber es gibt immer etwas, was man vergessen hat oder nicht weiß. So konnten selbst hier unsere EnergieberaterInnen von GL Energielösungen helfen und ein paar CO2-Schleudern entdecken:

Die Temperatur-Optimierung des Kühlgerätes ist eigentlich sehr einfach umzusetzen und steht ganz oben auf der ToDo-Liste. Keine überraschende Feststellung hierbei: Je niedriger die Temperatur eingestellt ist, desto mehr Strom wird verbraucht. Der Aufstellungsort von Kühlgeräten ist auch immer entscheidend beim Stromverrauch: Je wärmer der Raum in dem sie stehen, desto mehr müssen sie arbeiten. Außerdem würde ein Lamellenvorhang vor der begehbaren Kühlzelle Kälteverluste beim öffnen der Türen verhindern. Dieser ist schnell zu beschaffen und leicht anzubringen. Die Lüftungsanlage könnte wesentlich feiner justierbar sein, dafür bräuchte man einen effizienteren Ventilator und ein bessere Sensoren. Allerdings werden wir diese Anschaffung noch genauer überdenken müssen.

Wie so oft haben natürlich einige Altgeräte, wie z.B. die Spülmaschine einen sehr hohen Stromverbrauch. Die aktuelle hat leider keinen Warmwasseranschluss und muss mit Strom aufgeheizt werden. Beim Neukauf von Geräten sollte immer mindestens Energieklasse A++ gewählt werden. Wichtig bei der Entsorgung von Altgeräten ist immer das Recyclen von den einzelnen Bestandteilen, sodass sie gegebenenfalls wieder in den Produktionskreislauf eingebracht werden können.

Der genaue Masterplan darüber, was wann umgesetzt werden kann, wird dann erarbeitet, wenn wir wissen, wie viel Geld nach dem CLUBMOB für die Maßnahmen zur Verfügung steht. Deshalb haltet euch ran am 17. Oktober. Je mehr Menschen kommen, tanzen und trinken, desto mehr Klimaschutz kann verwirklicht werden. Wir freuen uns riesig auf euch!

Es drückt euch euer CLUBMOB-Team, bis denne.

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